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Τετάρτη 21 Δεκεμβρίου 2022

Nirmatrelvir–ritonavir might only be effective in elderly patients

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Abstract

Nirmatrelvir-ritonavir is an effective and safe oral antiviral drug which have been shown to reduce the risk of progression to severe COVID-191. It received emergency use authorization from the United States Food and Drug Administration (FDA) in December, 2021.

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Speicheldrüsenkarzinome - Monozentrische Erfahrung zu Subtypen und deren Inzidenz über 42 Jahre

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Laryngorhinootologie
DOI: 10.1055/a-1976-9694

Hintergrund Speicheldrüsenkarzinome sind selten und heterogen. Über 20 Subtypen sind anerkannt und Risikofaktoren sind vielfältig. Ziel dieser Arbeit war die Bewertung des Subtyps und weiterer Risikofaktoren bei einem monozentrischen Kollektiv aus über vier Jahrzehnten. Material und Methoden 205 Fälle (Diagnosezeitraum 1972–2014) wurden retrospektiv erhoben und hinsichtlich der Verteilung von Risikofaktoren und deren Einfluss auf die Gesamtüberlebenszeit (overall survival, OS) statistisch ausgewertet. Ergebnisse 19/24 (79,2%) der in der WHO-Klassifikation gelisteten Subtypen kamen in der Kohorte selten vor (< 5%). Davon wurden 10/24 (41,7%) Subtypen nie diagnostiziert. Das Plattenepithelkarzinom (PEC), Adenokarzinom (AdenoCa), Azinuszellkarzinom (AzinusCa), Mukoepidermoidkarzinom (MEC) und adenoidzystische Karzinom (ACC) sind mit zusammen 145/205 (70,7%) die mit Abstand häufigsten Subtypen. Risikofaktoren sind in diesen Gruppen signifikant unterschiedlich vertreten (z.B. lymphogene Metastasierung und Differenzierungsgrad beim AdenoCa und Alter, T- und UICC-Stadium beim PEC). Das 5-Jahres Gesamtüberleben aller Patienten war 66,9% und unterscheidet sich signifikant innerhalb der häufigsten Subtypen. Ein unabhängiger Einfluss auf das Gesamtüberleben war in der multivariaten Analyse feststellbar für das Alter der Patienten (p<0,001), sowie das T- (p=0,003) und N-Stadium (p=0,046). Schlussfolgerungen Die meisten Subtypen traten auch innerhalb von Jahrzehnten ausgesprochen selten oder gar nicht auf. Die häufigsten Diagnosen unterscheiden sich bezüglich der Risikofaktoren als auch hinsichtlich des OS, so dass 3 Risikogruppen gebildet werden können. Schlussfolgernd ist die Betrachtung von TNM alleine für die Prognoseabschätzung beim Speicheldrüsenkarzinom unzureichend.
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Die Perspektive der Patienten auf die HNO-Heilkunde – eine deutschlandweite Befragung

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Laryngorhinootologie
DOI: 10.1055/a-1970-6558

Hintergrund Patientenorientierung zur Entscheidungsfindung für die beste Behandlung, aber auch die Patientenbeteiligung an Forschungsprojekten wird mehr gefordert. Methoden In einer multizentrischen prospektiven Querschnittsstudie haben HNO-Patienten im Juni 2021 in 27 HNO-Praxen, 18 HNO-Kliniken und 14 Universitäts-HNO-Kliniken die Möglichkeit, einen Laien-gerechten Fragebogen mit Fragen zur Patientenorientierung, evidenzbasierten Medizin, Forschungsbedarf und Gesundheitskompetenz ausgefüllt. Ergebnisse 2023 Patientenantworten (46% weiblich; 49% 46–75 Jahre alt; 40% in HNO-Praxis) wurden ausgewertet. Als HNO-Erkrankung war am häufigsten eine Sinnesstörung (16,8%) oder ein Tumor (12,7%) angegeben. Gemeinsam bei Therapieentscheidungen zu agieren, wurde als Entscheidungsprozess favorisiert (43,5%). Genügend Zeit für das Gespräch wurde als wichtigstes Element der Beziehung genannt (15,8%). Die meisten Teilnehmer fühlten sich über die Behandlungsschritte gut informiert (42,4%). Bei der elektronischen Suche wurden vor allem allgemeine Suchmaschinen verwendet (50,3%). Drei Viertel der Teilnehmer (73,7%) hatte noch nie an einer Studie teilgenommen. Etwa zwei Drittel (62,8%) konnten sich das auch für die Zukunft nicht vorstellen. Faktoren wie Geschlecht, Alter, Schulbildung oder Ort der Befragung waren mit anderem Antwortverhalten assoziiert. Diskussion Der Wunsch nach Patientenorientierung ist auch bei HNO-Patienten hoch und von den HNO-Ärzten in Praxis und Klinik auch häufig umgesetzt. Insbesondere Patienten mit geringer Schulbildung sollten bei der Planung und Durchführung von Studien stärker eingebunden werden, um Partizipationsmöglichkeiten gemäß den Empfehlungen der Förderinstitutionen zu geben.
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Rehabilitation of long‐term mandibular defects by whole‐process digital fibula flap combining with implants: a case report

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Abstract

Currently, the gold standard and workhorse in mandibular reconstruction is the free vascularized fibula flap. Particularly for patients who have had mandibulectomy for a long time, it is still difficult to precisely reconstruct the mandibular contour and successfully restore the patient's chewing function and aesthetics. For the restoration and rehabilitation of long-term mandibular abnormalities, 3D virtual surgical planning and 3D-printed surgical guides are essential. Digital design and manufacturing were used to improve the accuracy of prostheses, and facilitate occlusal reconstruction. Therefore, equipped with the methods of 3D virtual surgical planning, 3D printed surgical guides, free vascularized fibular flap, and immediate dental implants, this clinical report provides a feasible solution for mandibular reconstruction.

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Therapieadhärenz drei Monate nach Einleitung einer nichtinvasiven CPAP-Therapie bei 1078 Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA)

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Laryngorhinootologie
DOI: 10.1055/a-1949-3026

Einleitung Die nächtliche kontinuierliche positive Überdruckatmung (CPAP) gilt als therapeutischer Goldstandard einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Die CPAP-Therapie stellt zumeist eine Dauertherapie mit geringen Nebenwirkungen dar. Trotzdem ist die Therapietreue unbefriedigend. In dieser Arbeit wurden die Therapietreue betrachtet und typische Probleme katalogisiert. Methode 1078 OSA-Patienten wurden nach diagnostischer Polygrafie (PG) oder Polysomnografie (PSG) auf eine CPAP-Therapie eingestellt. Die Therapietreue wurde nach 3 Monaten nachverfolgt. Folgende Therapieadhärenz-Gruppen wurden festgelegt: 1. gute CPAP-Einstellung und Nutzung, 2. CPAP-Abbruch nach anfänglicher Nutzung, 3. mangelnde CPAP-Nutzung wegen Nebenwirkungen, 4. Abbruch aufgrund fehlender Motivation/geringem Leidensdruck, 5. Masken-Unverträglichkeit, 6. CPAP-Versagen aufgrund fehlenden Therapieeffekts, 7. Umstellung auf anderes Beatmungsverfahren, 8. keine Kontrolle erfolgt. Ergebnisse Von 1078 CPAP-Patienten erschienen 830 Patienten (77 %) zur Therapiekontrolle. Hiervon waren 450 Patienten (54,2%) in Gruppe 1, 216 Patienten (26%) in Gruppe 2, 71 Patienten (8,5%) in Gruppe 3, 35 Patienten (4,2%) in Gruppe 4, 14 Patienten (1,7%) in Gruppe 5, 3 Patienten (0,4 %) in Gruppe 6 und 41 Patienten (4,9%) in Gruppe 7. Ein geringer obstruktiver Ereignisindex, niedriger CPAP-Druck und tendenziell auch ein geringer Epworth-Sleepiness-Score waren Prädiktoren für CPAP-Versagen. Für die Therapietreue konnten keine signifikanten Prädiktoren dargestellt werden. Diskussion Eine effektive Therapienutzung von 54% nach 3 Monaten ist ein suboptimales Ergebnis. Prädiktoren für CPAP-Versagen waren Parameter, die vor Therapie auf geringen Leidensdruck der Patienten deuteten. Trotz großer Patientenkohorte konnten keine signifikanten CPAP-Adhärenz-Prädiktoren durch anthropometrische oder PSG-Daten dargestellt werden. Vielmehr könnten Erfahrungen in den ersten Therapietagen ausschlaggebend sein. CPAP-Geräte bieten Komforteinstellungen, die kenntnisgerecht auf den Patienten individualisiert werden müssen. Eine große Auswahl an unterschiedlichen Maskenformen erfordert Erfahrung und Training bei der patientenorientierten Maskenanpassung. Eine 3-monatige Wiedervorstellung erscheint zu lang, um Therapieprobleme zeitnah mit dem Patienten zu besprechen. Telemedizinische Möglichkeiten oder kurzfristige telefonische Beratungsoptionen sollten in Betracht gezogen werden.
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Akute Atemwegsinfekte und Antibiotikaverordnungen: Welche Erwartungen haben Patient*innen?

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Laryngorhinootologie
DOI: 10.1055/a-1949-3397

Einleitung Der Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin ist für den globalen Anstieg der Antibiotika-Resistenzen mitverantwortlich. Aufklärungskampagnen, Kommunikationstrainings und Verordnungsfeedback führten zu einer deutlichen Reduktion der Antibiotika-Verordnungen. Basierend auf Daten der Cluster-randomisierten Studie CHANGE-3 steht in der vorliegenden Analyse die Frage nach der patientenseitigen Erwartungshaltung für ein Antibiotikum bei akuten Atemwegsinfektionen im Mittelpunkt. Methoden An der Untersuchung beteiligten sich 106 von 114 Hausarztpraxen in Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. 4736 Patient*innen, die von Oktober 2018 bis Mai 2019 mit akuten Atemwegsinfekten in die Praxen kamen, füllten nach der Arztkonsultation einen Fragebogen aus. Die Analyse erfolgte deskriptiv. Ergebnisse 16,7 % der Patient*innen mit akuten Atemwegsinfekten gaben an, Antibiotika von ihren Hausärzt*innen erhalten zu haben. 13,3 % der Patient*innen hatten ein Antibiotikum erhofft und 5,5 % gaben an, die/den Hausärzt*in darum gebeten zu haben. Der geringste Anteil an Antibiotika-Verordnungen entfiel auf Patient*innen, die die Diagnose eines grippalen Infekts vom/von der Ärzt*in kommuniziert bekamen. Mit spezifischen Diagnosen in Abgrenzung zum unkomplizierten Atemwegsinfekt wurde ein Anstieg sowohl der Anzahl der erhofften als auch der verordneten Antibiotika beobachtet. Diskussion Patient*innen erhalten nach wie vor häufiger Antibiotika, als es von ihnen erhofft wird. Auf Seiten der Hausärzt* innen könnten die Verordnungen nach wie vor aufgrund eines gefühlten Drucks durch die Patient*innen stattfinden, die sich jedoch so nicht in der Erwartungshaltung der Patient*innen widerspiegelt. Neben einer offenen Exploration der Erwartungshaltung der Patient*innen könnten die Stärkung ihrer Gesundheitskompetenz, eine achtsame Arzt-Patienten-Kommunikation und angebotene Wiedervorstellungsmöglichkeiten bei spezifischen Diagnosen den gefühlten Druck auf Seiten der Ärzt*innen weiter reduzieren.
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